Auf den Spuren der Langobarden…

Aktualisiert: 20. Dez 2019



Woher der Name der Langobarden stammt, ist noch unklar. In der neueren Forschung wird vermutet, dass er aus dem Begriff „Langbärte“ hergeleitet wird; dabei wird insbesondere auf die philologischen Hintergründe der Bezeichnung Bezug genommen. Die alternative Bezeichnung der Stammestypischen Streitaxt wird zwar als unerprobter angesehen, ist aber genauso gut möglich.


Und auf den Spuren der Langobarden reisen wir nach Foligno, wo sich die Cantina Terre de Trinci befindet und wo, tief im Land verwurzelt, der Sagrantino di Montefalco DOCG seine spezielle Charakteristik entfaltet.


Der Name Trinci gebührt einer der berühmtesten Adelfamilien Mittelitaliens, deren Geschlecht den Langobarden entstammt; die Könige Ansprand und Hildeprand gehören beispielsweise zu ihren Vorfahren.


Die Herren von Foligno, verwalten die Stadt von 1305 bis 1439. Unter ihrer Regentschaft erweitert das Land ihre Domänen und Einflussbereiche erheblich und wird anschließend mit wertvollen architektonischen Werken wie dem Palazzo Trinci bereichert.




Nun, Nomen ist bekanntlich Omen, wie man so schön sagt: Die Benennung der Cantina in Terre de Trinci stellt quasi den Wunsch dar, zum positiven Wachstum und zur Entwicklung des Gebiets erheblich beizutragen, auf dem das Weingut sich erstreckt. Durchaus gehören die Terre de Trinci zu den Weingütern, die die beträchtliche Renovation der umbrischen Önologie am stärksten beeinflusst haben.


Neben dem Sagrantino, eine autochthone Weinrebe der Region, die kräftige Rotweine mit reichlich Tannin und Extrakt liefert, werden Weine moderner Rezeptur hergestellt, die die fortdauernde Evolution des Unternehmens verdeutlichen und somit den Willen zum Ausdruck bringen, Tradition und Moderne zu vereinen.


Die wichtigsten Weine sind der einfache, kräftige Montefalco DOC-Rotwein und der komplexe, ausgezeichnet lagerfähige, manchmal in der Jugend stark tanninhaltige DOCG-Wein Montefalco Sagrantino, der in den Weintypen „Secco“ und „Passito“ angeboten wird. Der Montefalco Sagrantino Passito erinnert, mit seiner dezenten Restsüße und Alkoholgradationen von mindestens 18 Volumenprozent, etwas an gereifte Portweine. Dazu werden die Trauben auf Holzgestellen rosinenartig eingetrocknet.




Erfahrungsgemäß hat das Unternehmen sich gegenwärtig dazu entschlossen, in die Herstellung von Sagrantino-Trauben zu investieren, um zu der Kenntnis und Entwicklung des Potenzials eines Weins beizutragen, der untrennbar mit dem Gebiet verbunden ist und aus dem er seinen Ursprung und seine Originalität gewinnt. Darüber hinaus befasst man sich regelmäßig nach eigenem Ermessen mit Rebstöcken wie Merlot, Cabernet Sauvignon und Chardonnay, alleine oder in Kombination mit traditionellen Rebsorten wie der Sagrantino und der Grechetto.




Die Weinberge sind der wahre Reichtum dieses Weinguts. Sie werden von einem Agronomen verwaltet, der in Übereinstimmung mit dem Winzer Schritt für Schritt das Ziel verfolgt, Trauben von außergewöhnlicher Qualität zu erhalten:

Die einzig wahre Grundlage eines Weins, der großartig sein will.


Die Entscheidung, beträchtliche Investitionen zu tätigen, sowohl in Bezug auf die Versorgung mit modernen Weinproduktionsanlagen als auch auf den Erwerb eines hoch angesehenen Barriques und Tonneaux-Parks, äußert das Anliegen präzise und qualitative Ziele zu erreichen.

Darüber hinaus wächst damit das Verlangen, neue Wege zu ergründen und Möglichkeiten zu prüfen, die die Grundlage eines superlativen Endproduktes bilden.



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