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Krieg und Frieden

Aktualisiert: 17. Sept. 2019

Wir haben den 21. Juni 217 v.Chr.


Dichter Nebel liegt an diesem Morgen über dem Trasimenischen See.

Die Schlacht gegen den karthagischen Feldherrn Hannibal steht unmittelbar bevor. Der römische Konsul Gajus Flaminius glaubt zwar an den Sieg des Römischen Reiches, doch das wird ihm teuer zu stehen kommen. Fünfzehntausend Legionäre - darunter auch Gajus Flaminius selbst - sind an diesem Tag gefallen und zehntausend Römer in Gefangenschaft geraten. Eine katastrophale Niederlage für das Römische Reich.

Über 2000 Jahre später sind keine Spuren mehr dieser kriegerischen Auseinandersetzung zu erkennen. Die einzige Bedrohung, die allerdings nicht ganz so gefährlich ausfällt, stellen eine eifrige Italienerin und ein zielstrebiger Deutscher dar, die sich zum Weingut des Herrn Berioli begeben, um diesem einen Besuch abzustatten.

Das Gebiet umfasst die sanften und grünen Hügel um den Trasimenischen See und befindet sich nur wenige Kilometer von der Universitätsstadt Perugia entfernt. Wir befinden uns vor den Toren des kleinen und charmanten mittelalterlichen Dorf Montesperello di Magione.